ABS-Sensor vorne tauschen: Unterschied zwischen den Versionen

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Wenn unmittelbar nach dem Wegfahren, oder während der Fahrt, die '''ABS''' ('''A'''nti '''B'''lockier '''S'''ystem) Lampe im Kombiinstrument aufleuchtet, ist das ABS System nicht mehr in Ordnung und entsprechend außer Betrieb (abgeschaltet). Das Bremsverhalten des Wagens bleibt trotz Störung zunächst unverändert, nur in Notsituationen wo das ABS eingreifen würde, wird es das nicht mehr tun.
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Wenn die '''ABS''' ('''A'''nti '''B'''lockier '''S'''ystem) Lampe im Kombiinstrument unmittelbar nach dem Wegfahren oder während der Fahrt aufleuchtet, ist das ABS-System nicht mehr in Ordnung und entsprechend außer Betrieb (abgeschaltet). Das Bremsverhalten des Wagens bleibt trotz Störung zunächst unverändert; nur in Notsituationen, bei denen das ABS eingreifen würde, wird es das nicht mehr tun.
  
Das ABS Steuergerät bekommt seine Werte von den Drehzahlfühlern (Geber) geliefert. Fahrzeuge ''ohne'' '''ASR''' ('''A'''nti '''S'''chlupf '''R'''egelung) haben drei Geber, jeweils am Vorderrad links und rechts und eine am Differential, dort wo die Kardanwelle angeschlossen ist. Fahrzeuge ''mit'' '''ASR''' haben vier Geber, zwei vorne wie gehabt und zwei Geber jeweils links und recht im Differentialgehäuse am Ausgang der Antriebswellen.<br> Vor diesen Gebern sitzt jeweils ein Zahnrad; ist das Fahrzeug in Bewegung dreht sich das Zahnrad vor dem Geber hierdurch wird eine Induktionswelle erzeugt, der Geber nimmt dieses Signal auf und gibt es weiter am ABS Steuergerät. Das ABS Steuergerät prüft nun andauernd diese Signale gegeneinander, blockiert ein Signal (sprich: Rad steht während die anderen Räder sich noch drehen), greift das ABS Steuergerät entsprechend der Wirkungsweise des ABSs ein. Ist ein Signal für das ABS Steuergerät unplausibel (nicht lesbar), schaltet das ABS System ab und die Warnlampe im Kombiinstrument leuchtet auf.
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Das ABS-Steuergerät erhält seine Werte von den Drehzahlfühlern (Geber) geliefert. Fahrzeuge ''ohne'' '''ASR''' ('''A'''nti '''S'''chlupf '''R'''egelung) haben drei Geber: jeweils am Vorderrad links und rechts und eine am Kardanwellen-Eingang des Differentials. Fahrzeuge ''mit'' '''ASR''' haben vier Geber: zwei vorne wie gehabt und zwei Geber jeweils links und rechts im Differentialgehäuse am Ausgang der Antriebswellen.<br> Vor diesen Gebern sitzt jeweils ein Zahnrad; ist das Fahrzeug in Bewegung, so dreht sich das Zahnrad vor dem Geber. Hierdurch wird eine Induktionswelle erzeugt, der Geber nimmt dieses Signal auf und gibt es ans ABS-Steuergerät weiter. Das ABS-Steuergerät prüft permanent diese Signale gegeneinander. Blockiert ein Signal (sprich: Rad steht, während die anderen Räder sich noch drehen), greift das ABS-Steuergerät ein. Ist ein Signal für das ABS-Steuergerät unplausibel (nicht lesbar), schaltet das ABS-System ab und die Warnlampe im Kombiinstrument leuchtet auf.
  
Ein unplausibles Signal kann mehrere Ursachen haben, häufig ein verdreckter Zahnkranz; hierdurch kann das Signal für das ABS Steuergerät zu schwach werden und das ergibt dann eine Fehlermeldung. Möglich ist auch eine Scheuerstelle, einen Kabelbruch oder Kurzschluss im Geberkabel. Eine dritte Möglichkeit wäre, nach Arbeiten an der Vorderachse, einen schlecht sitzenden Geber. Ist der Geber nicht weit genug in seiner Bohrung im  Achsschenkel eingeführt, ist der Stift des Gebers zu weit vom Zahnkranz entfernt, mit der Folge, daß das Signal nicht mit der nötigen Qualität (Signal-Stärke) dem ABS Steuergerät weitergeleitet werden kann, das ABS Steuergerät empfängt unplausible Werte und schaltet ab, die ABS Kontrolleuchte leuchtet im Kombiinstrument auf. Wie man all dem Prüft und wie man, wenn nötig, auswechselt, wird in diesem Artikel beschrieben.
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Ein unplausibles Signal kann mehrere Ursachen haben, häufig ist hier ein verdreckter Zahnkranz; hierdurch kann das Signal für das ABS-Steuergerät zu schwach werden und triggert eine Fehlermeldung. Möglich ist auch eine Scheuerstelle, ein Kabelbruch oder ein Kurzschluss im Geberkabel. Eine dritte Möglichkeit wäre (z.B. nach Arbeiten an der Vorderachse) ein schlecht sitzender Geber. Ist der Geber nicht weit genug in die Bohrung im  Achsschenkel eingeführt, so ist der Stift des Gebers zu weit vom Zahnkranz entfernt. Folge: Das Signal kann nicht mit der nötigen Qualität (Signalstärke) an das ABS-Steuergerät weitergeleitet werden, das ABS-Steuergerät empfängt unplausible Werte und schaltet ab, die ABS-Kontrolleuchte im Kombiinstrument leuchtet auf. Wie man all das prüft und, falls erforderlich, austauscht, wird in diesem Artikel beschrieben.
  
 
* Die Geber haben die folgenden Teilenummern:
 
* Die Geber haben die folgenden Teilenummern:

Aktuelle Version vom 26. Dezember 2019, 12:34 Uhr


Symptom

Wenn die ABS (Anti Blockier System) Lampe im Kombiinstrument unmittelbar nach dem Wegfahren oder während der Fahrt aufleuchtet, ist das ABS-System nicht mehr in Ordnung und entsprechend außer Betrieb (abgeschaltet). Das Bremsverhalten des Wagens bleibt trotz Störung zunächst unverändert; nur in Notsituationen, bei denen das ABS eingreifen würde, wird es das nicht mehr tun.

Das ABS-Steuergerät erhält seine Werte von den Drehzahlfühlern (Geber) geliefert. Fahrzeuge ohne ASR (Anti Schlupf Regelung) haben drei Geber: jeweils am Vorderrad links und rechts und eine am Kardanwellen-Eingang des Differentials. Fahrzeuge mit ASR haben vier Geber: zwei vorne wie gehabt und zwei Geber jeweils links und rechts im Differentialgehäuse am Ausgang der Antriebswellen.
Vor diesen Gebern sitzt jeweils ein Zahnrad; ist das Fahrzeug in Bewegung, so dreht sich das Zahnrad vor dem Geber. Hierdurch wird eine Induktionswelle erzeugt, der Geber nimmt dieses Signal auf und gibt es ans ABS-Steuergerät weiter. Das ABS-Steuergerät prüft permanent diese Signale gegeneinander. Blockiert ein Signal (sprich: Rad steht, während die anderen Räder sich noch drehen), greift das ABS-Steuergerät ein. Ist ein Signal für das ABS-Steuergerät unplausibel (nicht lesbar), schaltet das ABS-System ab und die Warnlampe im Kombiinstrument leuchtet auf.

Ein unplausibles Signal kann mehrere Ursachen haben, häufig ist hier ein verdreckter Zahnkranz; hierdurch kann das Signal für das ABS-Steuergerät zu schwach werden und triggert eine Fehlermeldung. Möglich ist auch eine Scheuerstelle, ein Kabelbruch oder ein Kurzschluss im Geberkabel. Eine dritte Möglichkeit wäre (z.B. nach Arbeiten an der Vorderachse) ein schlecht sitzender Geber. Ist der Geber nicht weit genug in die Bohrung im Achsschenkel eingeführt, so ist der Stift des Gebers zu weit vom Zahnkranz entfernt. Folge: Das Signal kann nicht mit der nötigen Qualität (Signalstärke) an das ABS-Steuergerät weitergeleitet werden, das ABS-Steuergerät empfängt unplausible Werte und schaltet ab, die ABS-Kontrolleuchte im Kombiinstrument leuchtet auf. Wie man all das prüft und, falls erforderlich, austauscht, wird in diesem Artikel beschrieben.

  • Die Geber haben die folgenden Teilenummern:
  • Geber vorne links: A 126 540 25 17
  • Geber vorne rechts: A 126 540 26 17
  • Geber hinten: A 126 540 32 17 (Nicht bei ASR Fahrzeuge!)

Übersicht

Kurzbeschreibung Dieser Artikel beschreibt Prüfen und Austausch der ABS-Sensoren an der Vorderachse.
Alle Positions- und Richtungsangaben erfolgen in Fahrtrichtung, sofern nicht weiter spezifiziert!
Schwierigkeitsgrad einfach mittel schwer Dauer
Hilfsperson keine Erleichterung unbedingt erforderlich ca. 1 Stunde
Ressourcen Standardwerkzeuge Sonderwerkzeuge
  • Geber links A 126 540 25 17
  • Geber rechts A 126 540 26 17
  • Wagenheber
  • Bremsenreiniger
  • Multimeter
  • Optional: Pressluft
  • Optional zum Prüfen: Oszilloskop
  • Inbusschlüssel SW 5
  • Radmutternschlüssel
  • Drahtbürste
  • Kleiner Hammer
  • Schraubendreher Schlitz
  • Gabel- / Ringschlüssel SW10
  • Drehmomentschlüssel

Keine erforderlich

Prüfen auf Durchgang

Das Sensorkabel kann relativ einfach auf Durchgang geprüft werden.
Hat das Kabel Durchgang, so bedeutet das nur, daß kein Bruch vorliegt; es sagt aber nichts über das vom Sensor gelieferte Signal aus!

  • Motorhaube öffnen und senkrecht stellen.
    • Linker Stecker des linken Sensorkabels am Sicherungskasten.
    • Rechter Stecker des rechten Sensorkabels an der Schottwand vor der Batterie.
  • Stecker des Sensorkabels trennen.
  • In der offenen Steckerhälfte des Steckers zum Geber (also die zum Rad führende Kabelhälfte) mit einem herkömmlichen Multimeter den Widerstand messen.
  • Multimeter auf K-Ohm einstellen. Ein Pin des Multimeters im Steckerkern, den anderen am Steckerrand platzieren.
  • Der abgelesene Wert soll um die 1,2 kOhm liegen.
  • Eine gemessene Differenz von 0,85 bis 2,3 kOhm zwischen links und rechts ist zulässig.
  • Wird kein Wert gemessen, ist der Geber (oder das Kabel) defekt und muss getauscht werden.

Signal prüfen

Um zu prüfen, ob ein entsprechendes Signal vom Radsensor am ABS-Steuergerät ankommt, benötigt man ein Oszilloskop. Damit lässt sich das Signal (eine magnetische Welle), das beim Drehen des Rads über den Zahnkranz und den Geber entsteht, sichtbar machen. So lässt sich feststellen, ob überhaupt ein Signal anliegt; falls nein, muss der Geber ausgewechselt werden. Falls ja: Wie stark ist das Signal im Vergleich mit der anderen Seite? Sind die Signalstärken links und rechts sehr unterschiedlich, muss der Geber mit dem schwächeren Signal ebenfalls ausgewechselt werden.
Prüfvorgang:

  • Motorhaube öffnen und senkrecht stellen.
    • Linker Stecker des linken Sensorkabels am Sicherungskasten.
    • Rechter Stecker des rechten Sensorkabels an der Schottwand vor der Batterie.
  • Stecker des Sensorkabels trennen.
  • In der offenen Steckerhälfte des Steckers zum Geber (also die zum Rad führende Kabelhälftet) das Oszilloskop anschließen. (Im Bild unten wurde eine Hilfsbrücke zum Anschließen des Oszilloskops verwendet.)
    • Oszilloskop mit folgenden Werten einstellen:
      • Volt pro Divison (Kästchen) = 1 Volt
      • Seconds pro Division = 5 Millisekunden
      • Trigger auf Automatic
  • Fahrzeug auf der zu prüfenden Seite so aufbocken, daß sich das entsprechende Vorderrad frei drehen lässt.
  • Oszilloskop freischalten und (beispielsweise mit einer Bohrmaschine) das Rad antreiben.
  • Display des Oszilloskops ablesen; sobald ein beständiges Bild dargestellt wird, auf OK-Taste drücken.
  • Den Screenshot auswerten, abfotografieren und (zum Vergleich) diesen Vorgang noch mindestens einmal wiederholen.
  • Bilder zum Vergleich mit der anderen Seite, aufbewahren!
  • Diesen Vorgang links und rechts vornehmen.
  • Bilder von links und rechts auf Unstimmigkeiten vergleichen.

Diese Oszilloskopbilder zeigen allesamt ein "gesundes" Signal, hier ist alles im grünen Bereich. Ein "ungesundes" Bild wurde eine deutlich abweichende (kleinere) Amplitude (Welle) oder gar keine Amplitude (Strich) anzeigen. Hier ist vor allem der Vergleich von rechter und linker Seite wichtig.


Alternativer Prüfvorgang: direkt am Stecker des ABS-Steuergeräts prüfen. Hierzu wird das Oszilloskop direkt am Stecker des ABS-Steuergeräts eingeschleift. Für die linke Seite Pin 4 und 6 im Stecker des ABS-Steuergeräts verwenden, für die rechte Seite Pin 21 und 23.
Der Prüfvorgang selbst ist analog zum vorhin beschriebenen.


   Oszi im Stecker einschleifen.  Oszi im Stecker einschleifen.


Zum Prüfen sind die folgenden Positionen im ABS-Stecker wichtig:
   Steckerbelegung.  Steckerbelegung.
Grüner Kreis = Vorderachse links, gelb = Vorderachse rechts, orange = Hinterachse.
10, 20 und 34 (blaue Kreise) haben Masse,
1 (rot) Zündungsplus (vom ÜSR).
25 (rosa) ist das Bremspedal (nur bei der 2. Serie): 12 Volt beim Treten der Bremse (Zündung eingeschaltet).
15 (hellblau oder turkis) ist Klemme 61, vom Drehstromgenerator: 12 Volt bei laufendem Motor.

Tausch

  • Rad abmontieren, um an Kabelführung und Durchführung heranzukommen. (Aluräder mit 110 Nm festziehen)
  • Befestigungsschraube des Sensors (Inbus SW5) auf Rückseite des Achsschenkels lösen. (Inbus mit 15 Nm festziehen)
  • Befestigungsschraube (SW10) der Kabelführung am Bremsscheibenschutzblech abmontieren. (15 Nm)
  • Sensor durch Hin- und Herdrehen gängig machen.
  • Sensor von hinten vorsichtig herausziehen (Drehbewegung), ggf. mit einem großen Schlitzschraubendreher unter Drehung des Sensors heraushebeln ⇒ Vorsicht: Beschädigungsgefahr! Sollte das so nicht gehen, das nächste Kapitel lesen!
  • Stecker des Kabels oben im Motorraum ausklipsen und trennen.
  • Gelöstes Kabel durch die Kotflügeldurchführung (in Richtung Radhaus) stecken.
  • Kabeleinheit (Stecker, Kabel und Geber) entnehmen.


Tausch und Reinigung (empfohlen)

  • Rad abmontieren. (Aluräder mit 110 Nm festziehen)
  • Bremssattel abmontieren (2x SW19). (Mit 115 Nm festziehen)
  • Radnabe abmontieren:
    • Schutzkappe am Achsende durch leichte Hammerschläge lösen.
    • Auf kleine Feder achten.
    • Radlager öffnen.
      • Inbusschraube aus der Ringmutter herausdrehen. (Mit 14 Nm festziehen).
      • Position der Ringmutter merken und zählen, wie viele Umdrehungen es braucht, die Mutter abzunehmen. Das ist wichtig, um bei der Montage wieder die richtige Festigkeit des Radlagers zu bekommen.
  • Befestigungsschraube des Sensors (Inbus SW5) auf Rückseite des Achsschenkels lösen. (Mit 15 Nm festziehen)
  • Befestigungsschraube (SW10) der Kabelführung am Bremsscheibenschutzblech lösen. (Mit 15 Nm festziehen)
  • Sensor von hinten vorsichtig herausziehen (Drehbewegung) und ggf. von vorne mit einer Stecknuss SW13 den Sensor nach hinten herausklopfen. Vorsicht: der Sensor kann Schaden nehmen!
  • Stecker des Kabels oben im Motorraum ausklipsen und trennen.
  • Gelöstes Kabel durch die Kotflügeldurchführung (in Richtung Radhaus) stecken.
  • Kabeleinheit (Stecker, Kabel und Geber) entnehmen.
  • Zahnkranz an der Nabe gründlich reinigen (Stahlbürste, Bremsenreiniger und optional Pressluft) - Tipp: Schutzkappe des Achsendes beim Reinigen verkehrt herum in die Gummidichtung des Radlagers stecken (passt genau und verhindert das Eindringen von Schmutz und Bremsenreiniger ins Radlager).
HINWEIS.jpg HINWEIS
Auf richtiges Festziehen des Radlagers achten und ggf. nachfetten!


Einbau

  • Sensor außen mit wenig Lagerfett bestreichen, um Festrosten zu verhindern.
  • Die Bohrung im Achsschenkel gewissenhaft von Schmutz und Rost befreien, um die Funktion des ABS-Sensors sicher- oder wiederherzustellen (sonst droht eine Fehleranzeige im Kombiinstrument oder ein Rubbeln kurz vor Stillstand).
  • Die Bohrung im Achsschenkel leicht einölen.
  • Sensor in die Bohrung des Achsschenkels so einführen, daß auch das Loch für die Inbusschraube in der Flucht ist (ein späteres verdrehen ist nur sehr begrenzt möglich!).
  • Prüfen, ob der Sensor maximal in die Bohrung eingeführt ist; nicht vollständiges Einführen führt zur Fehlermeldung!
  • Inbusschraube festziehen (15 Nm).
  • Kabel und Kabelführung im Radhaus richtig verlegen, die Kabelführung am Bremsscheibenschutzblech festschrauben. Befestigungsschraube (SW10, 15 Nm).
  • Kabel durch die Kotflügeldurchführung (in Richtung Motorraum) stecken.
  • Im Motorraum auf richtige Verlegung des Kabels achten, Stecker einstecken und am Fixierpunkt einklipsen.